Krabbelmatte Test

Der wichtigste Bewegungsraum für Babys ist der Fußboden. Natürlich sollen sie es dort aber auch möglichst bequem und warm haben, weshalb für sie stets eine geeignete Unterlage bereit stehen sollte. Bestens eignet sich dafür eine gute Babymatte, auf welcher sie die ersten Krabbelversuche unternehmen können. Wichtig ist vor allem, dass die Matte frei von Schadstoffen ist, doch es gibt noch eine Reihe weiterer Kaufkriterien.

Was ist eine Babymatte?

Bei Babymatten handelt es sich um Krabbel- oder Spielmatten, die aus einem speziellen Schaumstoff für Babys und Kleinkinder hergestellt werden. Weil sie vielseitig verwendet werden können, können sie auch lange genutzt werden. Schon nach der Geburt können sie als Unterlage auf dem Boden genutzt werden, wobei die Matte gern mit einer Babydecke bedeckt wird. Sobald die Kinder anfangen zu Krabbeln, verzichten die Eltern üblicherweise auf die Decke und die Matte wird im Kinderzimmer als Spielunterlage genutzt.

Zahlreiche Krabbelmatten für Babys eignen sich für die Verwendung in Räumen ebenso wie für Draußen, weshalb Kinder sie auch im Garten als Spielmatten schätzen. Ebenso gern werden sie in Spielzelten oder in Familienzelten als Isomatte genutzt.

Auch für die Eltern geeignet

Wird die Matte nicht mehr für die Kinder gebraucht, nutzen sie die Eltern später gern als Gymnastikmatte, weil diese aus einem ähnlichen Material hergestellt werden, allerdings nicht immer als schadstofffrei gekennzeichnet sind.

Wie sinnvoll ist eine Krabbelmatte?

Spätestens, wenn das Kind seine ersten Krabbelversuche unternimmt, sollten die Eltern eine Krabbelmatte anschaffen, weil diese zahlreiche Vorteile bietet. So dient sie nicht nur als weiche Unterlage, sondern hat auf kalten Fußböden auch eine isolierende Wirkung. Dank der rutschhemmenden Oberfläche reduziert die Krabbelmatte das Verletzungsrisiko auf ein absolutes Minimum. Ferner ist die Krabbelmatte unempfindlich und lässt sich leicht reinigen.

Zu den wenigen Nachteilen gehören die Anschaffungskosten und die Tatsache, dass sich eine Krabbelmatte nur aufrollen, jedoch nicht falten lässt. Zudem strömt sie oft einige Tage lang einen Eigengeruch aus.

Gibt es Alternativen zur Krabbelmatte?

Natürlich gibt es auch einige Alternativen zur Krabbelmatte, beispielsweise die Krabbeldecke, die aus Stoff besteht und mit weicher Watte gefüllt ist. Weil sie also eine weiche Unterlage bieten, sind Krabbeldecken für Kinder äußerst bequem. Allerdings bietet die Decke nur wenig Halt, sodass sie sich für die ersten Krabbelversuche weniger gut eignet. Hier sind Puzzlematten, die sich mit Krabbelmatten vergleichen lassen, eine bessere Alternative. Im Unterschied dazu bestehen Puzzlematten aber aus mehreren Einzelteilen, sie können also auch um eine Ecke herum aufgebaut werden. Weil ein Puzzleteppich auch dreidimensional zusammengesteckt werden kann, können die Kinder damit auch ein kleines Haus bauen. Jedoch lässt sich eine Puzzlematte nicht einfach zusammenrollen, wenn sie an einem anderen Ort ausgelegt werden soll.

Ebenso gut eignet sich ein Spielteppich für Kleinkinder, die oftmals mit Straßen bedruckt werden. Der Spielteppich lässt sich also problemlos in das Spiel integrieren. Die Eltern sollten lediglich darauf achten, dass der Teppich einen rutschhemmenden Untergrund besitzt.

Gymnastikmatten hingegen sollten nicht als Alternative zu einer Spielmatte verwendet werden. Denn es lässt sich nicht zweifelsfrei sagen, ob diese auch schadstofffrei ist. Als Spielunterlage sind diese auch zu schmal und zu dünn.

Das sind die wichtigsten Kaufkriterien

Weil die Farbe und das Motiv der Krabbelmatte in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks sind, werden die Matten in zahlreichen Varianten angeboten. Ein wichtiges Kaufkriterium ist hingegen die Größe der Matte, schließlich bieten die größten Modelle jede Menge Platz zum Spielen. Wie groß die Matte sein soll, hängt aber auch von der Größe des Zimmers ab, weil die Matte nicht gekürzt werden kann.

Die meisten Krabbelmatten bestehen aus hundertprozentigem PVC oder aus einem speziellen Schaumstoff, der frei von Schadstoffen ist. Neben ihrer isolierenden Wirkung zeichnen sich diese Matten dadurch aus, dass sie rutschfest sind. Angeboten werden die Spielmatten für Kinder aber auch in unterschiedlichen Stärken von fünf bis 15 Millimetern. Die Matte polstert umso besser, je dicker sie ist, dicke Matten besitzen ferner eine bessere Wärmeisolierung. Allerdings kann der höhere Rand auch eine Stolperfalle im Kinderzimmer darstellen. Dicke Matten lassen sich außerdem schwerer zusammenrollen.

Die Oberfläche einer Spielmatte sollte so beschaffen sein, dass sie sich einfach mit Hilfe eines feuchten Lappens reinigen lässt. Es gibt sogar Modelle, die in der Waschmaschine gereinigt werden können. Sofern die Wohnung eine Fußbodenheizung hat, muss selbstverständlich auch eine Matte gewählt werden, welche dafür geeignet ist.